Photovoltaik-Dachanlagen an mehreren Standorten

Photovoltaik-Dachanlagen an mehreren Standorten

Der Baubetriebshof der Stadt Emsdetten wurde im Laufe des Jahres 2023 auf die Flächen des ehemaligen Hofs Dirting an der Gustav-Wayss-Straße 19 verlagert. Für den neuen Standort des Baubetriebshofs hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen nun eine 90 prozentige Zuwendung über 117.000 Euro für eine Photovoltaik-Dachanlage mit einem Batteriespeicher bewilligt. Die förderfähigen Kosten liegen bei 130.000 Euro. 

Die Bewilligung erfolgte im Rahmen des Programms für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen – Programmbereich Klimaschutztechnik. 

Die errichteten Photovoltaik-Anlagen produzieren den benötigten Strom für die Anlage sowie für das Aufladen der Elektrofahrzeuge. Die Maßnahme entspricht damit auch dem Ziel des Gesamtprojekts zur Errichtung eines zukunfts- und leistungsfähigen Baubetriebshofs, welcher soweit möglich klimaneutral aufgestellt wird.

Der Bereich Klimaschutztechnik stammt aus dem Landesfördertopf der progres-Programme. Mit dem Förderprogramm beabsichtigt die Landesregierung die Beschleunigung bei der Einführung und Verbreitung von Klimaschutztechniken, welche die Energiewende technologisch voranbringen. Dabei war der Förderaufruf des Landes trotz seiner Kurzfristigkeit an hohe Anforderungen geknüpft. Für die erfolgreiche Antragstellung bedurfte es daher einer schnellen Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Fachbereichen der Stadtverwaltung.

Die Photovoltaik-Anlage wurde im Oktober 2023 montiert. Im Vorfeld wurde eine Unterkonstruktion an dem Gebäude angebracht.  


Auch an mehreren Schulstandorten und an der Feuerwache wurden Photovoltaik-Dachanlagen gefördert, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen.
Auch hier erfolgte die Bewilligung im Rahmen des Programms für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen – Programmbereich Klimaschutztechnik. 
Die Höhe der Fördermittel variiert je nach Anlage und liegt zwischen 40 % und 90 % der förderfähigen Kosten. Diese Unterschiede ergeben sich aus der gestaffelten Umsetzung der Projekte über mehrere Jahre hinweg.

Emanuel-von-Kettler-Schule

Die Anlage an der Emanuel-von-Kettler-Schule erhielt eine Förderung von 40 %, was einer Summe von 10.985,95 € entspricht. Die förderfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf 27.464,87 €, sodass ein Eigenanteil von 16.478,92 € verbleibt. 

 

Josefschule

Auch die Anlage an der Josefschule wurde mit einer 40%-Förderung unterstützt. Hier beliefen sich die zuwendungsfähigen Ausgaben auf 47.917,38 €, wovon 19.166,95 € gefördert wurden. Der Eigenanteil beträgt somit 28.750,43 €. 

 

Feuerwache Emsdetten

Auch die Feuerwache profitierte von einer 40%-Förderung in Höhe von 23.590,28 €. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen 58.975,69 €, wodurch ein Eigenanteil von 35.385,41 € anfällt. 

 

Gymnasium Martinum

Deutlich höhere Förderquoten gab es für das Gymnasium Martinum. Die erhielt eine Förderung von 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Von den Gesamtkosten in Höhe von 66.320 € wurden 59.680 € gefördert, der Eigenanteil beträgt nur 6.640 €.

Johannesschule

Ebenso wurde die Johannesschule mit 90 % gefördert: Bei förderfähigen Gesamtausgaben von 32.173,45 € wurden 28.950 € durch Fördermittel abgedeckt, sodass lediglich 3.223,45 € als Eigenanteil verbleiben. 

 

Marienschule

Bei der Marienschule wurde ebenfalls eine 90%-Förderung gewährt. Von den förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 50.658,99 € wurden 45.590 € durch Fördermittel gedeckt, sodass ein Eigenanteil von 5.068,99 € übrig bleibt. 

 

Schule Hollingen

Die Schule Hollingen erhielt eine Förderung von 70 %. Von den förderfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 45.391,27 € wurden 31.770 € bezuschusst, wodurch ein Eigenanteil von 13.621,27 € anfällt.